Schulregeln

Jeder soll sich an unserer Schule wohlfühlen können. Daher brauchen wir feste Regeln, an die sich jeder halten muss. Weil wir aber nicht alles bis ins Kleinste regulieren können, ist es wichtig, dass jeder mitdenkt und sich seiner Verantwortung für die Schulgemeinschaft bewusst ist. Zu dieser Verantwortung bekennen sich alle Mitglieder des Lehrerkollegiums und alle Schülerinnen und Schüler. Sie verpflichten sich, die grundlegenden Regeln des Zusammenlebens ebenso wie die notwendigen organisatorischen Regelungen zu akzeptieren.

Grundlegende Regeln des Umgangs miteinander

  • Wir erweisen jedem Mitmenschen die gebührende Achtung und bemühen uns daher, freundlich und höflich mit ihm umzugehen.
  • Wir wissen, dass jeder Mensch seine Eigenarten hat, von denen uns vielleicht manche nicht gefallen. Wir selbst bilden da keine Ausnahme. Daher verhalten wir uns anderen gegenüber tolerant und fair; wir unterlassen jede Art von Mobbing
  • Wir alle wollen etwas leisten. Wir sind uns bewusst, dass ein erfolgreiches Lernen eine gute Atmosphäre erfordert und sind daher um ein gutes Lernklima bemüht. Wir vermeiden alles, was den Unterricht stört, Angst verbreitet und ein schlechtes Beispiel gibt. Dazu gehört die sorgfältige Erfüllung aller Klassengeschäfte ebenso wie das pünktliche Erscheinen zum Unterrichtsbeginn.
  • Zu einer guten Lernatmosphäre gehört insbesondere auch die Sauberkeit in den Klassen und in den gemeinschaftlich genutzten Räumen. Daher sind alle Schülerinnen und Schüler für die Sauberkeit ihrer Klasse, der Fach- und Gemeinschaftsräume, des Schulhofes und der Pausenhalle verantwortlich.
  • Wir achten das Eigentum anderer. Daher gehen wir auch sorgsam mit dem Haus, in dem wir arbeiten, und allen Gegenständen darin um, wohl wissend, dass wir bei rücksichtslosem Verhalten auch gegenüber Sachen letztlich uns selbst schädigen.

Organisatorische Regelungen

  • Beim ersten Gongzeichen begeben sich die Schülerinnen und Schüler zu den jeweiligen Fach- und Unterrichtsräumen. Dort warten sie geordnet auf den Lehrer, sofern der Raum noch geschlossen ist.
  • Falls die Lehrerin oder der Lehrer fünf Minuten nach Beginn der Stunde nicht erschienen ist, meldet die Klassensprecherin/der Klassensprecher dies im Sekretariat.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich während der Unterrichtszeit auf dem Schulgelände bzw. im Schulgebäude befinden, vermeiden jegliche Störung des Unterrichts.
  • Zu Beginn der großen Pausen begeben sich alle Schülerinnen und Schüler sofort auf den Schulhof oder in die Pausenhalle. Die Unterrichtsräume werden vom Lehrer abgeschlossen.
  • Bei schlechtem Wetter ist zusätzlich der Aufenthalt im Flur des Erdgeschosses im Gebäude D/E und in der Eingangshalle im Gebäude F erlaubt.
  • Das Verlassen des Schulgeländes während der Schulzeit ist Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I ohne ausdrückliche Genehmigung nicht erlaubt.
  • Nach Beendigung des Unterrichts werden die Stühle auf die Tische gestellt.
  • Das Rauchen ist allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft auf dem Schulgelände nicht erlaubt.
  • Zur Vermeidung von Mobbing ist es untersagt, Film- und Fotoaufnahmen zu machen.  Deswegen dürfen Geräte der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I auf dem Schulgelände nicht betrieben werden. Bei Verstoß wird das Handy zunächst einbehalten. Es kann von den Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülern oder mit einem von den Eltern unterschriebenen Vordruck im Sekretariat abgeholt werden.
  • Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte dürfen von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe während der individuellen Freistunden genutzt werden, sofern dies ohne Beeinträchtigung für andere erfolgt. Während der großen Pausen und der Mittagszeit ist die Nutzung nur in der Mensa erlaubt. Ansonsten gilt für alle Geräte der Grundsatz „Nicht sehen und nicht hören“. Im Unterricht dürfen entsprechende Geräte nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Lehrers genutzt werden
  • Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren zwingenden Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so soll eine Information über einen Mitschüler der Klasse an die Fachlehrer erfolgen. Die schriftliche Begründung für das Fehlen wird von den Eltern der Schule mitgeteilt, sobald das Kind die Schule wieder besuchen kann.
  • Muss ein Schüler während der Unterrichtszeit, z.B. Erkrankung, die Schule verlassen, hat er sich zuerst beim unterrichtenden Lehrer und dann im Schülerbüro abzumelden.
  • Für Beurlaubungen gelten folgende Zuständigkeiten:a) bis zu zwei Tagen im Vierteljahr: die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer oder die Tutorin/der Tutor; b) bis zu zwei Wochen: der Schulleiter Unmittelbar vor und nach den Ferien sind in aller Regel Beurlaubungen nicht möglich. Über Ausnahmen in nachweislich dringenden Fällen entscheidet der Schulleiter.
  • Das Fahrradfahren ist auf dem Schulhof untersagt. Das Fahren und Starten von Krafträdern auf dem Schulhof ist nicht gestattet.
  • Das Parken auf den Schulparkplätzen an der Johannes-Janssen-Straße und an der Sportplatzzufahrt ist nur Lehrerinnen und Lehrern erlaubt.

Maßnahmen bei Missachtung der Schulregeln

Für die Missachtung von Fairnessregeln, für gravierende Verstöße gegen organisatorische Regelungen, für willkürliche Verschmutzungen und Beschädigungen und für Disziplinlosigkeit im Unterricht sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Mit den betreffenden Schülerinnen und Schülern werden die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer bzw. die Tutorin/der Tutor, ggf. auch der Schulleiter ein Gespräch führen.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden auf Verlangen eine ausführliche schriftliche Stellungnahme abgeben müssen.
  • Sie werden den angerichteten Schaden wiedergutmachen müssen. Die Eltern werden für die Beschädigung fremden Eigentums durch ihre Töchter/Söhne haftbar gemacht.
  • Ggf. werden die Eltern schriftlich benachrichtigt.
  • In besonders gravierenden Fällen werden Ordnungsstrafen gemäß ASchO (Allgemeine Schulordnung) angewendet.
  • Die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, sich bei Konflikten mit Lehrerinnen und Lehrern vertrauensvoll an die Vertrauenslehrerin/den Vertrauenslehrer oder die Beratungslehrerin/den Beratungslehrer zu wenden. Auch soll hier auf den Dienstweg verwiesen werden, der vertrauensvolle und diskrete Gespräche mit einer Fachlehrerin/einem Fachlehrer, der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer bzw. der Tutorin/dem Tutor und dem Schulleiter vorsieht.