Aktivitäten im Dezember

Fr., 02.12.: Elternsprechtag

 

Kurz nach der Auswahl wurden wir auch schon direkt ins kalte Wasser geworfen. Unser erster Termin war der Elternsprechtag. Bis dahin mussten wir noch T-Shirts entwerfen, eine Kenia-Team-Flagge gestalten und überhaupt erstmal alles besorgen, was man für so einen Kuchen- und Waffelverkauf braucht. Zum Glück war das Kenia-Team aus dem Vorjahr bereit uns bei unserem ersten Verkauf zu unterstützen. Sie haben uns in den Verkauf eingewiesen und noch den ganzen restlichen Elternsprechtag mitgeholfen. Mit ihrer Hilfe war es dann auch ein gelungener erster Verkauf.

 

Sa., 03.12. & So., 04.12.: Künstlermarkt in Xanten

Den Rest des Wochenendes haben wir dann auf dem Künstlermarkt in Xanten verbracht. Gerade unseren ersten Verkauf gemeistert ging es dann auch schon direkt weiter. Diesmal bekamen wir unseren Waffelteig von Tebart gespendet, was die Vorbereitung doch etwas stressfreier gestaltet hat. Samstagmorgen ging es dann auch schon los. Leider mussten wir wegen Umbauarbeiten im Rathaus draußen verkaufen. Wir haben für den Künstlermarkt alle noch, wir hatten gedacht viel, gebacken. Es stellte sich jedoch heraus, dass Gebäck in der Adventszeit überraschend gut weg geht und somit waren alle Kekse innerhalb der ersten paar Stunden verkauft. Um 18 Uhr haben wir dann den Verkauf beendet. Für Sonntag haben wir uns dann die Mühe gespart und nur noch Waffeln und Nüsse verkauft. Wir standen wieder ab morgens vor dem Rathaus. Der Verkauf lief sogar so gut, dass wir nicht nur einmal mit vier Waffeleisen längst nicht ausgekommen sind. Gegen Abend war der Ansturm immer noch so groß, dass wir trotz nachbestelltem Teig von Tebart neuen machen mussten. Als der Teig dann auch noch leer war, haben wir schließlich abgebaut. Ganz zum Schluss haben wir uns noch bei Fr. Perc bedankt, da sie jedes Jahr den Platz am Künstlermarkt aufs Neue für das Kenia-Team frei hält, obwohl sie immer wieder Anfragen anderer Stände für diese Stelle erhält. Nach drei Tagen Verkauf waren wir ziemlich geschafft, aber auch von uns selbst beeindruckt, dass wir das so gut hinbekommen haben. Jetzt, mit etwas Erfahrung, konnte der nächste Termin kommen.

 

Sa., 10.12.: Tag der offenen Tür

In der nächsten Woche war es dann auch schon wieder so weit. Am Tag der offenen Tür haben wir unseren Stand in der Pausenhalle aufgebaut. Und auch schon etwas routinierter. Jeder hatte mittlerweile ungefähr einen Plan was er mitbringen muss. Um 10 Uhr war Beginn. Schon kurz danach waren wir mit Kaffee, Kakao, Kuchen, Waffeln und Nüsse verkaufen dann auch schon zu beschäftigt um die Tassen und Teller, die wir an die Gäste ausgegeben hatten, zu spülen. Zum Glück waren unsere Eltern so hilfsbereit und haben das Kaffeekochen und das Spülen für uns übernommen. Auch beim Verkauf hat uns meine Schwester großzügiger Weise unterstützt. Ende des Tages war dann um 14 Uhr.

 

Sa., 17.12.: Weihnachtsmarkt in Xanten

Wieder eine Woche später standen wir vor dem Weltladen in Xanten, nahe dem Weihnachtsmarkt. Wir standen wie am Künstlermarkt mit wieder mit unserem Pavillon draußen. Ein Heizstrahler hat etwas gegen die milden (4°C) Temperaturen geholfen. Im Angebot hatten wir nicht nur Waffeln, Nüsse und Gebäck, sondern auch (von Jonas Oma) selbstgestrickte Socken und Mützen, sowie kleine Deko-Rentiere. Wir standen von 10 bis 16 Uhr vor dem Weltladen. Als es langsam dem Ende zu ging und wir noch Rentiere satt hatten, haben wir sie in einen Korb gelegt und sind auf gut Glück über den Weihnachtsmarkt gelaufen in der Hoffnung, dass sie jemand kauft. Natürlich fragt niemand von sich aus, ob er eins kaufen kann, sodass wir dann schließlich doch die Passanten selbst ansprechen mussten. Es hat erst etwas Überwindung gekostet, aber als wir einmal den Bogen raus hatten, waren wir die Rentiere ziemlich schnell los. Leider ging das mit den Wollsocken nicht ganz so einfach. Dennoch war es letzten Endes wieder ein guter Verkauf.

(Mats Neumann)